Nach gut über 50 Jahren erreicht einige Banken endlich die Nachricht, dass Wachstum nicht unbegrenzt möglich ist. Viele Finanzinstitute stoßen heute an die Grenzen traditioneller Geschäftsmodelle.
Märkte sind gesättigt, die Demografie verändert sich und Ressourcen und wirtschaftliche Dynamiken haben natürliche Obergrenzen.
Das kann verschiedene Gründe haben:
- Marktsättigung: In vielen entwickelten Ländern hat inzwischen fast jeder ein Bankkonto, Kreditkarten und kann auch Kredite aufnehmen. Es ist fast unmöglich, nur noch mehr Kunden zu gewinnen.
- Margendruck: Der Wettbewerb ist heftig (auch mit Fintechs und Neobanken) und die Zinsphasen ändern sich. Dadurch schrumpfen die klassischen Gewinnmargen im Zins- und Provisionsgeschäft.
- Nachhaltigkeit und Regulatorik: Banken müssen immer mehr ökologische und soziale Risiken (ESG-Kriterien) einpreisen.
Wenn wir so weitermachen und immer mehr Ressourcen verbrauchen, wird das auf Dauer immer riskanter. Deshalb sollten sich immer mehr Ökonomen dafür einsetzen, dass Banken ihren Erfolg nicht mehr nur an der Bilanzsumme, sondern auch an Stabilität, Resilienz und gesellschaftlichem Mehrwert messen.
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