Dienstag, 8. September 2026

Sozialstaat verteidigen - Kriegskurs stoppen

Am 26. September 2026 ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ zu einem bundesweiten Aktionstag gegen geplante Kürzungen im Sozialstaat auf. Parallel dazu finden vor diesem Datum in zahlreichen Städten, darunter Hamburg, Magdeburg und Berlin, Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und für die Demokratie statt, teilweise unter dem Motto „Zeit zum Handeln – Freiheit muss verteidigt werden!“.

Während die gewerkschaftlichen Proteste in 15 Großstädten zentrale Kundgebungen mit Redner*innen wie Yasmin Fahimi (DGB) oder Frank Werneke (ver.di) veranstalten, verbinden Teile der zivilgesellschaftlichen Bewegung, wie die Initiative „Sagt NEIN!“, diese Themen. Diese Gruppen sehen den Angriff auf den Sozialstaat als innere Seite eines „Kriegskurses“ und rufen dazu auf, den Protest gegen Sozialabbau mit dem Widerstand gegen den Rechtsruck zu verbinden.
Die zentralen Termine und Orte für die gewerkschaftlichen Kundgebungen umfassen:
  • Essen: Burgplatz, 11:00–14:00 Uhr
  • Frankfurt am Main: Willy-Brandt-Platz (11:00 Uhr) und Opernplatz (Kundgebung ab 13:00 Uhr)
  • Hamburg: Demo ab Hauptbahnhof (10:30 Uhr), Kundgebung am Rathausmarkt (11:55 Uhr)
  • Berlin: Start vor dem IG Metall-Haus, Marsch zum Roten Rathaus (12:00 Uhr)
  • Stuttgart: Schlossplatz, 11:55–14:00 Uhr

Zusätzlich mobilisieren Organisationen wie Attac, IG Metall und Verbände wie der Paritätische Wohlfahrtsverband für diesen Tag, um gegen „Sozialkahlschlag“ und den Abbau von Arbeitnehmerrechten zu demonstrieren

 Quellen & weitere Infos u.a.:  

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