Freitag, 3. Mai 2013

Nach dem Nazi-Aufmarsch der extremen Rechten am 1. Mai in Dortmund - Kommt nach vorne - Euromayday Ruhr 2013

Der 1. Mai 2013 zeigt Christian Worchs Partei Die Rechte kann mobilisieren
und ist dabei, innerhalb des Nazi-Spektrums eine der wichtigsten Organisationen
zu werden. Nicht nur, dass 450 Nazis nahezu unbeeinträchtigt durch
Dortmund marschieren konnten. Extras durch Polizei ein ganzes Viertel Dortmunds ihnen zu Verfügung gestellt wurde und die Stadt Dortmund eine Hochburg der Neonazis darstellt.
Nicht nur, dass die wenigen aus der Zivilgesellschaft - Anwohner_innen, Antifas, Anarchist_innen- die den Versuch wagten, die Nazis zu blockieren von einem wahnwitzigen Polizeiaufgebot schikaniert, in Gewalttätigkeiten hineingezogen und in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt wurden. Und die Antifa-Kids wiederum keine Mühe scheuten um, an allen Sperren vorbei, in Sicht und Hörweiter der Neonazis zu gelangen und dann dort laut und friedlich zu protestieren.
Bürgerrechte gab es an diesem Tag nur für Nazis. Und Ausnahmestaatliche Befreiung von Bürger_innenrechten für die Polizei.
Aber nein, dass Ereignis, welches mit dem 1. Mai 2013 zu verbinden ist, ist die Kapitulation der Zivilgesellschaft in Dortmund.  

Zivilgesellschaft in Dortmund hat die Waffen gestreckt
Oke´, ein habituell sicherlich sehr sympathischer Polizeipräsident hat versucht, den Naziaufmarsch zu verbieten. Das hat nicht funktioniert. Aber er ist ja auch Staat und nicht Zivilgesellschaft. Entsprechend hat er seinen Job als Polizeipräsident gemacht. Allein, der Großteil der Dortmunder Zivilgesellschaft tat - gar nichts. Die Demonstration des DGB fand in Dortmund statt wie immer. Und als Zeichen gegen Rechts wurde das Fronttransparent geändert und auf der Nazi-Marschstrecken Plakate mit einem drolligen braunen Geist, mit dem es bald vorbei sein solle, aufgehängt. Und das war´s.

Ob es daran lag, dass die ehemals Aktiven der Dortmunder Zivilgesellschaft glauben, eine Opferberatungsstelle könnte zivilgesellschaftlicher Begegnung mit der Gewalt der Nazis ersetzen?

Beste Menschen, die Pferde, welche die Polizei am 1. Mai 2013 gegen Antifaschist_innen in Dortmund eingesetzt hat, sind dem Land NRW - berechnet in Euro und Cent - mehr wert als eine solche Opferberatung. Ihr seid unentbehrlich!  

Dortmund zurückerobern - Euromayday
Aber genug gejammert. Der Samstag wäre geeignet, den Anspruch der Nazis auf Dortmund zurückzuweisen. Auf der Euromayday Ruhr gibt es die Möglichkeit, für ein Dortmund der Menschen einzutreten. Menschen, die nicht nach Blut und Rasse fragen sondern nach Einkommen und Auskommen und Teilhabe für alle Menschen in Dortmund, im Ruhrgebiet, auf der Welt.
 http://euromayday.noblogs.org/

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